Philosophie: Das systemisch-konstruktivistische Modell
Menschenbild
Das Menschenbild des systemischen Coachings basiert auf Autonomie (Menschen sind in der Lage, Entscheidungen zu treffen); Menschen sind soziale Wesen; Interaktion und Kommunikation basiert auf der Möglichkeit von bewusstem Konsens.
Leitlinien
Der systemische Coach orientiert sich im Kontakt zum Coachee an Respekt, Wertschätzung, lösungsorientiertem Diskurs. Er wahrt die Grenze zwischen dem Coachee und sich selbst.
Systeme
Menschen bilden durch Interaktion soziale Systeme (Grenzen, Sinn). Soziale Systeme sind dynamisch d.h. in ständiger Veränderung/Anpassung an veränderte interne und/oder externe Bedingungen begriffen.
Interventionen
Interventionen sind prinzipiell unspezifisch (kein einfacher Ursache - Wirkungs - Zusammenhang) . Sie sollten ziel – und lösungsadäquat sein. Sie rufen keine eindeutig vorhersagbaren Wirkungen hervor, aber sie verursachen Veränderung. Das angeregte System definiert die Wirkung (wahrnehmen, deuten, handeln) selbst.
Experten
Systemisches Coaching ist Kommunikation von Experte (Coachee=Experte für sich selbst und sein Anliegen) zu Experte (Coach=Prozessexperte).
Lösungen
Systemisches Coaching ist auf Lösungen orientierte Begleitung auf Zeit.
Ziele
Wesentliche Ziele von systemischem Coaching sind Ressourcen stärken, Sichtweisen erweitern/verändern, Wahrnehmen aus der Metaperspektive stärken, Kommunikations- und Interaktionskompetenz erweitern, Selbstwahrnehmung klären.
Werkzeuge
Wesentliche Werkzeuge des systemischen Coachings sind zirkuläres Fragen, positives Konnotieren, Reframing, Gedankenexperimente, Feedback, Position im sozialen System verdeutlichen, handlungsorientierte Ziele definieren/beschreiben/umsetzen.
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